Archiv | Oktober, 2011

Review: Powerbar ISOACTIVE und ISOMAX

31 Okt


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Von beiden Produkten habe ich erstmalig im Frühjahr dieses Jahres im Zusammenhang mit dem Ironman Kärnten 2011 gehört.  Anfang Mai wurde nämlich von den Veranstaltern des Ironman Kärntens 2011 die Verpflegung an den Labestationen entlang der Rennstrecke bekanntgegeben und hier schien erstmalig sowohl das Powerbar ISOACTIVE als auch das Powerbar ISOMAX auf.

Da ich bisher immer meine Wettkampfverpflegung und Getränke selbst gemischt bzw. aus dem Sportlabor Innsbruck bezogen habe – da mir die Fertigmischungen der großen namhaften Hersteller meistens zu süß waren oder von mir nicht vertragen wurden – war ich auch diesmal äußerst skeptisch und vertraute in dieser Wettkampfsaison weiterhin meinen bekannten Sportgetränken.

Vor kurzem bekam ich allerdings von der Firma Powerbar die Möglichkeit, diese zwei Getränke auszuprobieren und ausgiebig zu testen. Und siehe da, vom ersten Schluck an haben mich diese zwei Sportdrinks überzeugt.

Nicht nur wunderbar fruchtig und frisch im Geschmack, ohne dabei aufdringlich, süß oder klebrig zu wirken, sondern auch – unter Extrembelastungen – absolut verträglich. Auch löst sich das Pulver bei der Zubereitung in Wasser schnell und ohne zu klumpen auf.


Im Grunde unterscheiden sich die zwei Getränke  im Wesentlichen nicht nur durch unterschiedliche Geschmacksrichtungen, sondern auch dadurch, dass im ISOMAX neben einer Dosis Koffein, die die Konzentration erhöhen soll, zusätzlich ein schnell wirksames PeptoPro Eiweißhydrolysat beinhaltet ist, dass die muskuläre Ermüdung während lang andauernder Belastungen verzögern und die Regeneration beschleunigen soll.

Beide Getränke liefern nicht nur in isotonischer Zusammensetzung alle fünf Hauptelektrolyte im selben Verhältnis, wie man sie in etwa durch den Schweiß verliert, sondern beinhalten auch einen der höchsten Natriumgehalte aller am Markt erhältlichen Sportdrinks.

Des Weiteren ist eine spezielle Kohlenhydratmischung aus Glukose- & Fructose im Getränk enthalten (Powerbar nennt das: C2MAX). Dieser besondere Mix soll bei regelmäßiger Aufnahme vor und während der Belastung die Energieaufnahme in die Muskeln um bis zu 55% erhöhen.

Vorsicht ist bei ISOMAX jedoch v.a. für Athleten geboten, die an einer Fructoseunverträglichkeit leiden, da sich durch diese spezielle Mischung von Glucose- Fructosequellen die Unverträglichkeit vielleicht gerade zum falschen Zeitpunkt unangenehm bemerkbar machen kann. Hier würde ich vor allem raten, die Getränke bei Bedarf sicherheitshalber rechtzeitig bezüglich der individuellen Verträglichkeit auszutesten. Beide Sportdrinks verzichten auf künstliche Aroma-, Farb- oder Konservierungsstoffe.

Die Getränke sollte man ausreichend vor und während der Belastungen zu sich nehmen, um einen optimalen Effekt zu generieren.

Nachdem ich beide Getränke (ISOMAX und ISOACTIE Fruit Red Punch) erfolgreich in zahlreichen Trainingseinheiten und bei so manchen Wettkampf  zu mir genommen und dabei nur beste Erfahrungen damit gemacht habe,  werde ich sowohl im Training als auch bei zukünftigen Wettkämpfen vielfach diese beiden Sportdrinks von Powerbar weiter verwenden.

Fazit: Das Powerbar ISOACTIVE, für den aktiven Sportler,  und das ISOMAX für harte Trainingseinheiten oder lang andauernde Belastungen und Wettkämpfe, bestechen durch eine perfekte Zusammensetzung, einen ausgewogenen fruchtig frischen Geschmack (ohne dabei penetrant, eintönig oder klebrig-süß zu schmecken) und eine ausgesprochen gute Verträglichkeit (Achtung allerdings bei Fructoseunverträglichkeit) auch bei extremen und lang andauernden Belastungen.

UVP: ISOACTIVE: 1320g Dose 18,95€ (ca. 40 500ml Flaschenfüllungen), ISOMAX: 1200g Dose 25,95 € (ca. 25  500m Flaschenfüllungen)

Erhältlich im Sportfachhandel oder Online

Euer Doc Tom

Die Drinks wurden von Powerbar kosten- und bedingungslos zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Kompressionssocken anziehen leicht gemacht

31 Okt

Kompressionssocken sind bei einigen Athleten sehr beliebt, allerdings kann sich das Anziehen manchmal etwas anstrengend und vielleicht sogar schweißtreibend gestalten. Wie man schnell und einfach in seine Kompressionssocken kommt, zeigt das Video der Marke O-motion:

Stricken ist das neue Yoga

30 Okt



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… zumindest wird das nun schon seit einiger Zeit behauptet. Nicht nur weil diverse Hollywood-Schauspielerinnen in ihren Drehpausen mit Stricknadeln und dicker Wolle gesichtet wurden, sondern weil allgemein immer mehr Menschen zu Stricknadeln greifen, um sich zu entspannen. Deshalb hat sich mittlerweile auch die Industrie an diesen Trend angepasst und das Handwerkzeug ein bisschen moderner gestaltet. Wool & the Gang bietet beispielsweise trendige Stricknadeln, hochwertige Wolle in tollen Farben und Strickanleitungen im Set an. Zudem gibt es Video Tutorials, die beim Start helfen sollen. Auch Strickblogs werden immer beliebter, zB das Strickcafe.

Das Nadelklappern wirkt nicht nur entspannend, sondern sorgt auch für schöne “Nebenprodukte” wie Schals, Socken oder Mützen. Auch eher Untalentierte können sich daran wagen. Ich selbst hatte noch nie ein besonderes Talent für Stricken, Häckeln und Co, habe mich aber vor ein paar Jahren mal wieder ans Stricken gewagt und fand es gar nicht schlecht, v.a. weil es einfach mal was anderes zur sonstigen Freizeitgestaltung war. Nur meine Katzen haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und mein Werk nächtens wieder aufgetrennt… Dennoch ist es eine tolle Sache und v.a. eine Herausforderung, mal wieder etwas Neues zu versuchen, etwas, was man sonst nie macht – das hat schon was. V.a. wenn es einem eben nicht leicht von der Hand geht. Aber mit ein bisschen Übung sieht das meist schon in kurzer Zeit anders aus – und wenn nicht, ist es ja auch kein Problem ;-) .

Vera

Fusion Pilates

30 Okt


Heute gibts mal wieder ein Pilates-Video. Diesmal von Jennifer Phelan, die Fusion Pilates entwickelt hat. Die Übungen eignen sich besonders gut für die Kräftigung der kleinen, tiefliegenden Muskeln. Viel Spaß damit!

Kerniger Apfel

30 Okt

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Der Granatapfel ist nicht nur exotisch, sondern ist auch extrem gesund: er liefert viele zellschützende Antioxidantien (besonders wichtig für Sportler), Eisen, Kalium und B-Vitamine. Die Kerne machen sich nicht nur allein, sondern auch im Obstsalat oder einem normalen Salat gut. Wer mag, kann den Granatapfel auch auspressen und als Saft genießen.

Grundlagentraining

29 Okt

… macht sich am besten mit guter Musik. Und nachdem die Vorbereitungszeit für die neue, anstehende Saison 2012 schön langsam beginnt oder für einige bereits begonnen hat, hier ein Song für alle Black Music Fans und lange GA1-Einheiten:

 

 

Laufend fortbilden

29 Okt

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, gab diese Woche weniger Blogbeiträge von uns.

Der Grund: wir waren auf Fortbildung in Deutschland beim renommierten Laufexperten und Arzt Dr. Matthias Marquardt.

Es war eine intensive und sehr lehrreiche Woche und hat uns viel Spaß gemacht!

Mit Erkältung laufen?

28 Okt

Nachdem derzeit Erkältungskrankheiten wieder einmal Hochkonjunktur haben, möchten wir hier eine klare Ansage machen: mit einer richtigen Erkältung sollten die Laufschuhe besser im Schuhschrank bleiben. Warum? Laufexperte Dr. Matthias Marquardt bringt es auf den Punkt:

Frühe Fehler in der Ernährung und ihre Folgen

27 Okt

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In den ersten Lebensjahren wird der Grundstein für eine gesunde Ernährung und das spätere Essverhalten im Erwachsenen alter gelegt.

Während es für Säuglinge sehr gute Ernährungsempfehlungen gibt, so stehen für Kleinkinder im Alter zwischen ein und drei Jahren kaum entsprechende Informationen zur Verfügung.

Während bereits Kleinkinder zu wenig Gemüse und kohlenhydratreiche Lebensmittel (z.B. Reis, Vollkornbrot) zu sich nehmen, werden Nahrungsmittel mit geringer Nährstoffdichte (z.B. Süßigkeiten, Weißbrot, Backwaren, etc.) übermäßig konsumiert.

Die Folge daraus: eine unausgewogene und wenig altersentsprechende Ernährung.

Und das kann wiederum zu Zahnschäden, Übergewicht, Glutenunverträglichkeit, Allergien und Mangelerscheinungen führen.

Vor allem zuckerhaltige Getränke stellen ein Problem dar:  die Kinder gewöhnen sich dadurch sehr früh an den süßen Geschmack.

Deshalb sollte das Getränk der ersten Wahl vor allem in diesem Alter Leitungswasser sein; auch ungesüßte Tees sowie stark verdünnte Fruchtsäfte können empfohlen werden.

Alarmierend ist auch die hohe Aufnahme von Salz in diesem Alter. Kinder, die sehr früh an salzige Speisen gewöhnt werden, konsumieren auch im späteren Alter große Mengen an Salz, was sich wiederum später ungünstig auf den Blutdruck niederschlagen kann.

Hauptursache Nr. 1 für falsche und schlechte Ernährung sind häufig die schlechten Ernährungsgewohnheiten der Eltern, die von den Kleinkindern übernommen werden.

Kinder sind beim Essen keine kleinen Erwachsenen – sie haben noch eine gewisse Entwicklung vor sich und benötigen deshalb von einigen Nährstoffen in Bezug auf das Körpergewicht viel mehr als Erwachsene.

So wird z.B. die empfohlene Eisenzufuhr meist um ein Drittel unterschritten. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Blutbildung und damit auf die Sauerstoffversorgung sowie die Entwicklung des Gehirns und die Ausbildung der kognitiven und motorischen Fähigkeiten – dies kann sich auch im Schulalltag bemerkbar machen, da z.B. bei zu geringer Eisenzufuhr die Merkfähigkeit deutlich eingeschränkt sein kann.

Um eine ausreichend Eisenzufuhr zu erreichen wird neben dem Verzehr von eisenhaltigen Lebensmitteln wie z.B. Fleisch auch die Einnahme von Vitamin C empfohlen, um die Bioverfügbarkeit von Eisen zu verbessern.

Im Gegensatz dazu ist aber auch ein „Zuviel“ bei der Ernährung von Kleinkindern vor allem beim verzehr von tierischem Eiweiß (z.B. Fleisch, Wurst) und einer damit verbundenen zu hohen Aufnahme von gesättigten Fettsäuren zu registrieren. Dies fördert – durch eine verstärkte Sekretion eines insulinähnlichen Wachstumshormons – die Bildung von Fettzellen und die Fettspeicherung und fördert damit auch die Entwicklung von Übergewicht.

Wie aktuelle Studien zeigen sind in Österreich derzeit 19% der sechs- bis 15-ährigen Schulkinder bereits zu dick und 8% sogar adipös.

Aus diesem Grund sollten Fleischprodukte höchsten dreimal pro Woche in möglichst magerer Form verzehrt werden.

Das Übermaß an tierischem Eiweiß liegt auch an einem zu hohen Milchkonsum – deshalb sollte Milch nicht als Durstlöscher verwendet werden.

Trotzdem sollte Milch nicht aus dem Ernährungsschema gestrichen werden, da sie einen ganz wichtigen Faktor in der Ernährung darstellt, vor allem hinsichtlich der wichtigen Nährstoffe wie Calcium, Vitamin B2 und Vitamin D.

Wichtig ist jedoch auf die richtige Menge zu achten: drei Portionen Milch am Tag reichen aus, um den Nährstoffbedarf zu decken.


Fazit: Das Kleinkindalter ist die Zeit, in der Übergewicht und Adipositas schleichend entstehen können. Aus diesem Grund muss dieser Altersgruppe mehr Aufmerksamkeit beim Thema Ernährung geschenkt werden. Besonders wichtig ist es, beim Übergang zur Familienkost auf die speziellen Nährstoffbedürfnisse jedes einzelnen Kindes Rücksicht zu nehmen.

Ernährungsempfehlungen für Kleinkinder im Überblick:

  • Maximal 3x/Woche magerer Wurst- und Fleischkonsum
  • Vor allem in der sonnenarmen Jahreszeit ein- bis zweimal wöchentlich fettarme Meeresfische und/oder Zuchtpilze (z.B. Champignons) konsumieren
  • Drei Portionen Milch am Tag (insgesamt ca. 300-330ml) sind vollkommen ausreichend
  • Täglich folsäurehaltige Lebensmittel (z.B. Erbsen, Spinat, Fenchel, etc.)
  • Geriebene Nüsse oder geriebene Samen (z.B. Walnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, etc.) und Weizenkeime können – z.B. in Joghurt oder Suppe  eingerührt – helfen Nährstofflücken zu schließen
  • Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen, Linsen, Bohnen) mindestens einmal wöchentlich als warme Hauptmahlzeit
  • Ganz wichtig: Leitungswasser ist das Getränk der 1. Wahl! Alternativ kann Kleinkindern ungezuckerter Tee angeboten werden. Fruchtsäfte sollten stark verdünnt (1:6) werden
  • Zum Kochen und für Salate Raps-, Sonnenblumen- und Maiskeimöl verwenden
  • Als präventive Lernmaßnahme gegen Bluthochdruck: salzreiche Lebensmittel (z.B. Knabbergebäck, Fertigsuppen, etc.) nur sehr selten und in kleinen Mengen verzehren. Wenn Salz verwendet wird, sollte immer jodiertes Salz verwendet werden

Euer Doc Tom

Krafttraining im Alter

26 Okt

Die Erhaltung der Fitness im hohen Alter wird nicht nur einer der größten gesundheitspolitischen Aspekte der nahen Zukunft sein, sondern ist dabei auch mit einer deutlichen Zunahme an Lebensqualität für den alternden Menschen verbunden, das Leben wird damit lange lebenswert.

Heute ist unumstritten, dass es nicht das Alter allein ist, das zum Rückgang der Fitness und der Muskelkraft führt, sondern die Hauptursache für gesundheitliche Einschränkungen vor allem jahrelange Inaktivität ist.

Regelmäßiges Training, auch wenn es erst im hohen Alter wieder begonnen wird, ist daher unumgänglich. Vor allem gezieltes und dosiertes gerätegestütztes Krafttraining bringt die größten positiven gesundheitlichen Anpassungen.

Wissenschaftlich nachgewiesene Effekte des Krafttrainings im Alter:

  • Der physiologische Verlust der Muskelmasse des nicht trainierenden Menschen beträgt zwischen dem 20. und 70. Lebensjahr ca. 40%. Krafttraining kann dem effektiv entgegenwirken.
  • Die durch den Verlust der Muskelmasse einhergehende Beeinträchtigung des aktiven Halte- und Bewegungsapparates kann durch Krafttraining vermindert werden.
  • Krafttraining führt zur Stärkung der Strukturen des passiven Bewegungsapparates (Bänder, Sehnen, Knochen) und bewirkt somit auch eine Schutzfunktion für die Gelenke, auch wenn diese arthrotisch verändert sind.
  • Krafttraining ist, vor allem in der intensiveren und muskelaufbauenden Variante ein wirksames Mittel zur Osteoporoseprophylaxe und –therapie und in seiner umfangbetonten, kraftausdauerorientierten Variante zur Regulation des Körpergewichts.
  • Damit leistet Krafttraining auch einen effizienten Beitrag zur Prävention und Therapie des metabolischen Syndroms (Adipositas, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck).
  • Krafttraining verbessert aus internistisch-physiologischer Sicht positiv die Funktionsweise der Muskelzellen und beeinflusst auch die Funktionen des Gehirns und das psychische Befinden positiv.

Somit ist Krafttraining eines der wirksamsten Mittel, die Mobilität und Lebensqualität älterer Menschen zu sichern und zu verbessern.

Grundvoraussetzung dafür ist die vorherige gründliche ärztliche Untersuchung – die die meisten älteren Menschen sowieso regelmäßig vornehmen lassen – zum Ausschluss von gesundheitlichen Risiken.

Also lasst uns damit besser heute als morgen starten ;-)

Euer Doc Tom

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