Immer wieder Sonntags

27 Mai

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|Gegessen| ein neues Frühstück ausprobiert: “Deftiges Bohnenfrühstück mit Rindersteak und Spiegelei”
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|Gefreut| über eine phantastische Bikram Yoga Klasse diese Woche
|Geärgert| Unpünktlichkeit
|Gewünscht| weniger Gegenwind beim Radtraining
|Gekauft| neue Kopfhörer – “Beats” von Dr. Dre
|Geklickt| Online-Shop des Sportlabor Innsbruck

Euer Doc Tom

Nichts für Anfänger

25 Mai


 

Review: Ecco Biom B 2.1

25 Mai

Als ich Mitte April den Ecco Biom B 2.1, einen Schuh aus dem „Natural running“-Konzept  von Ecco kostenlos zum Testen zugesendet bekommen habe, war ich sehr gespannt, wie sich der Schuh, in der Realität anfühlen und laufen lassen würde.

Gehört hatte ich schon einiges über diese Schuhe: u.a. über die jahrelange Entwicklungsarbeit  und Konzeptumsetzung zusammen mit Dr. Matthias Marquard (dem deutschsprachigen Natural-Running Experten und Autor der Laufbibel) sowie Dr. Brüggemann – einem Biomechanik-Experten im Bereich des Laufens. Zusätzlich testeten zahlreiche Top-Sportler immer wieder die Konzeptmodelle und halfen bei der Umsetzung.

Spätestens seit den Erfolgen des Profi-Triathleten Rasmus Henning, der mit Ecco Biom Laufschuhen seine Wettkämpfe bestreitet, hat dieser Laufschuh auch medial eine deutlich gesteigerte Aufmerksamkeit erregt und viele neugierig gemacht.

Allein schon die Ausrichtung der Laufschuhe (so ist z.B. die Ecco Biom A Serie für LäuferInnen mit Kilometerzeiten um die 4 min/km ausgelegt, die Biom B Serie für LäuferInnen zwischen 5-6 min/km) lässt einiges erwarten und macht „Lust auf Laufen“.

Die Verpackung in der die Laufschuhe verstaut sind, ist an sich schon ein Highlight. Kein gewöhnlicher Schuhkarton in dem das Laufschuhpaar sein Dasein fristet, sondern eine stoffene Design-Box, die den Schuh quasi umschmiegt und ihm schon vor dem Auspacken einen Touch des Besonderen verleiht.

Der Schuh selbst besticht durch ein perfekt verarbeitetes Obermaterial in Yak-Leder – jawohl, richtig gehört: Leder! (Natürlich gibt es den Schuh auch in einer Nicht-Leder-Variante: dem klassischen Mesh-Material (Biom B 2.2)).

Das Leder, das edel, aber auf den ersten Blick etwas steif erscheint, ist superweich, absolut bequem, strapazierfähig, elastisch, atmungsaktiv – ein einmaliges Laufschuherlebnis mit unglaublicher Leichtigkeit.

Nur bei sehr hohen Außentemperaturen kommt man im Lederschuh etwas ins Schwitzen.

Und dennoch hat man einen sehr guten Halt in den Schuhen und der Fuß kann seinem natürlichen Abrollverhalten freien Lauf lassen.

Man merkt eigentlich gar nicht, dass man einen Schuh anhat – und das bei einem Lederschuh.

Das Obermaterial ist unempfindlich, leicht zu reinigen und wasserabweisend (durch Nano-Behandlung).

Der Schuh ist der natürlichen Form des Fusses angepasst. Die Passform wurde von Ecco über die Daten von 2500 gescannten Füßen von LäuferInnen ermittelt.

Durch die geringere Sprengung des Schuhs (Biom B 2.1: 10mm) steht man relativ flach im Schuh, was einem natürlichen Laufgefühl etwas näher kommt.

Ein direkter Bodenkontakt mit ausreichender – aber nicht übertriebener – Dämpfung prägen das Laufen mit diesem Schuh. Für LäuferInnen, die eher ein „mehr“ an Dämpfung gewohnt sind, wird der Schu sicherlich eine Umstellung und Eingewöhnungsphase brauchen und auf den ersten Blick „hart“ erscheinen.

Nach einigen Testwochen kann ich sagen: Der Schuh lässt sich sowohl auf Asphalt, als auch auf Schotter und auf Waldwegen sehr gut und angenehm laufen.

Auffallend ist auch das leichte dynamische Abrollverhalten des Schuhs – unterstütz durch einen sehr flexiblen Vorfussbereich bedingt durch eine anatomisch gut platzierte Flexkerbe in der Sohle.

Der Schuh sitzt – trotz dem weichen Obermaterial – eng anliegend und anatomisch perfekt am Fuss – er schmiegt sich sozusagen um den Fuss. Dafür ist sicherlich auch der direkt eingespritzte Innenschuh mitverantwortlich, der eine dauerhafte Verbindung zwischen Oberschuh und Zwischensohle mit fußformangepasster Stützung auf der gesamten Schuhlänge gewährleistet.

Auffallend ist auch eine etwas abgerundete Ferse, die den natürlichen zentralen Aufsetzpunkt beim mittelfusslaufen unterstützen soll, jedoch – trotz der neutralen Ausrichtung – zumindest optisch wuchtig erscheint (dafür ist sicherlich auch der etwas hochgezogene aber sehr flexible Kunststoffbereich verantwortlich, der etwas Stoßdämpfung gewährleisten soll).

Somit kann man mit den Ecco Biom B auch in einem etwas gemütlicheren „Lauf-Gang“ unterwegs sein ohne dass er übermässigen und unerwünschten Support bietet (bei einem 5er-Schnitt läuft sich der Biom B am angenehmsten) – im Vergleich zum Biom A (Sprengung: 8mm), der auf Speed getrimmt ist (ein absoluter Wettkampfschuh).

Allerdings verlangt der Biom B eine gute Waden- und Unterschenkelmuskulatur, weshalb man anfänglich sehr vorsichtig seine Laufumfänge und Intensitäten mit diesem Schuh steigern sollte  (d.h. vorsichtige Progression ist mit diesem Schuh angesagt).

Der Biom B verlangt aber nicht nur eine bereits gut trainierte Unterschenkelmuskulatur, er trainiert sie auch gleichzeitig und baut sie somit auf, weshalb man mit diesem Laufschuh (bei entsprechend dosierter Steigerung) sehr bald sehr viel Spaß beim Laufen hat – somit ist der Biom B nicht nur Laufschuh, sondern auch aktives  Trainingsgerät vor allem hinsichtlich Lauftechnik und Ökonomisierung.

Optimal läuft sich der Biom B mit guter Mittelfusslauftechnik und unterstützt diese durch die hervorragenden Abrolleigenschaften, die durch die perfekte Sohlenkonstruktion gut geführt werden ohne zwangsweiser Bewegungskontrolle.

Für Supinierer ist der Biom B allerdings eher ungeeignet, da die Sohlenkonstruktion mit der Unterbrechung im Bereich der äußeren Sohle, den supinatorischen Abrollvorgang unterbricht.

Vom Gewicht her liegt der Biom B mit 340g etwas über dem Biom A mit 300g.

Leider gibt es ihn nicht in allen Größen – für Männer z.B. nur von Größe 40-46. Läufer ab Schuhgröße 47 haben da leider schon Probleme einen passenden Biom-Laufschuh zu finden.

Preislich befindet sich der Ecco Biom B im oberen Preissegment. Die Lederversion des Biom B kostet ca. 200€ (die Mesh-Variante ist ca. 20€ günstiger).

Fazit: Der Ecco Biom B 2.1 ist ein auf den ersten Blick etwas ungewöhnlicher Laufschuh, der aber – hat man ihn erst mal am Fuß bzw. beim Laufen an – absolut positiv überrascht und sehr schnell überzeugt und süchtig macht.

Er ist ein sehr angenehmer und hochwertiger Natural Running Laufschuh, bei dem das Konzept von Ecco in beeindruckender Weise umgesetzt und verwirklicht wurde.

Der Schuh macht sehr viel Spaß beim Laufen und leitet einen gleichzeitig zu mehr Laufeffizienz an.

Allerdings ist nicht nur der Schuh, sondern auch der Preis für ein Paar dieser Laufschuhe beeindruckend.

Für mich als ambitionierter Läufer ist die Ecco Biom A Variante sicherlich die, die ich für meine schnellen Trainingseinheiten und Wettkämpfe bevorzugen würde, für lange Dauerläufe werde ich den Biom B jedoch sehr gerne weiter verwenden.

Keep on running,
Doc Tom

Einhändiger Kettlebell Swing

24 Mai

Gib alles

24 Mai

Quelle

Apfel trifft Birne

23 Mai

So schaut es aus, wenn ein Cox Orange Apfel auf eine Flamingo Birne trifft :-)

 

Buch-Tipp: Functional Fitness

23 Mai



Quelle

Functional Training gewinnt – zu Recht – immer mehr Anhänger, auch im Breitensport. Dieses Buch liefert eine Einführung dazu und zeigt die Grundlagen dieses knackig-kurzen, zeitsparenden, effektiven Trainings auf. Die Autoren sind Fitness-Experten und kommen selbst aus dem Radsport. Björn Kafka war Leistungsradsportler, Olaf Jenewein ist Physiotherapeut und betreut Leistungssportler. Beide schreiben für Magazine wie TourAllmountain oder Bike.

Inhalt
Ausführlich werden die Standardübungen (ohne Geräte bzw. teils mit kleinen Hilfsmitteln, die sich auch gut zuhause einsetzen lassen) und ihre Auswirkungen auf die unterschiedlichen Muskelgruppen (aufgeteilt in die Kategorien Beine, Rumpf, Arme und Komplexübungen)  behandelt und erklärt. Kraft- und koordinationsbetontes Training mit hoher Intensität und kurzen Pausenzeiten steht dabei im Vordergrund. Workouts für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis werden ebenso aufgezeigt, wie auch das Handwerkszeug für die individuelle Zusammenstellung eines Workouts vermittelt wird. Wer sich in seiner spezifischen Sportart verbessern will, wird mit den Übungen seinen Spaß haben, aber auch alle anderen, die “nur” an ihrer allgemeinen Fitness arbeiten oder Gewicht reduzieren wollen, profitieren davon. Das Beste daran: bereits ein kurzer Zeitaufwand von 20 Minuten pro Training bringt Erfolge mit sich :-) .

Was ich prinzipiell an dem Werk schätze, ist die Tatsache, dass allgemeine Fitness groß geschrieben wird. Sportartspezifisch zu trainieren ist selbstverständlich und unbestritten wichtig, allerdings braucht es dazu auch eine gewisse Basis. Wer beispielsweise beim Laufen oder Mountainbiken zu Rückenschmerzen neigt, muss einfach mehr für seine Rumpfmuskulatur und -stabilisation tun. Wie, wird hier gezeigt. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, sich von Fachpersonal in den jeweiligen Positionen kontrollieren zu lassen, da die richtige Ausführung der Schlüssel zum Erfolg und Verletzungsschutz in einem ist.

Tools
Welche Trainingskleingeräte werden verwendet? Vier effektive Tools kommen bei den vorgestellten Übungen zum Einsatz, sofern man mit mehr trainieren möchte als dem eigenen Körpergewicht: Kettlebell, Medizinball, Klimmzugstange und ein Sprungkasten/Stepkasten sind einfache, nicht zu teure Hilfsmittel, die für ein optimales Training sorgen.

Test
Um zu starten, wird zu Beginn des Trainings der Status quo erhoben, indem ein Fitnesstest absolviert wird. Auch hier empfiehlt sich bei etwaigen Unsicherheiten die Unterstützung eines Fachmanns bzw. einer Fachfrau in Form eines Trainers.


Fazit:
 Als Einsteiger-Buch bietet “Functional Fitness” Übungsanleitungen für zuhause – vom Anfänger, über den Fortgeschrittenen bis hin zum Profiniveau. Detailreich und mit Bildern erklärt, findet man Übungen mit und ohne kleine Hilfsmittel sowie Trainingspläne. Ein Praxisratgeber von Praktikern!

Preis: ca. 25 Euro, erhältlich im Buchfachhandel oder via Amazon

Vera

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